Marke, Website und Film aus einer Hand. Aus Blaustein bei Ulm.
November 2026

Eine Website kann noch so gut aussehen. Wenn das Formular nicht funktioniert, kommt keine Anfrage an. Und ein kaputtes Formular merkt oft niemand, weil sich ja keiner beschwert. Deshalb hier, wie ich Formulare in Webflow aufbaue und prüfe.
Jedes Feld ist eine Hürde. Für eine erste Anfrage reichen meistens drei: Name, E-Mail und eine Nachricht. Telefon nur, wenn Du wirklich anrufen willst. Budget nur, wenn Du ohne Budget nicht weiterkommst.
Wenn Du mehr wissen musst, frag lieber mit Auswahlfeldern als mit leeren Textfeldern. „Worum geht es?“ mit drei Optionen ist schneller ausgefüllt als ein offenes Feld. Bei meinem Website-Kosten-Rechner habe ich das auf die Spitze getrieben: sieben Fragen, nur Klicks, und am Ende eine fertige Nachricht.
Platzhalter im Feld sehen schlank aus, verschwinden aber beim Tippen. Dann weiß niemand mehr, was ins Feld gehört. Ich setze Beschriftungen immer über das Feld. Das hilft allen, auch Menschen mit Screenreader.

Webflow zeigt nach dem Absenden eine Erfolgsmeldung. Die Standardversion sagt nur, dass es geklappt hat. Besser ist: wann Du antwortest und was als Nächstes passiert. Zum Beispiel: Danke, ich melde mich innerhalb von 24 Stunden persönlich bei Dir.
Genauso wichtig ist die Fehlermeldung. Wenn etwas schiefgeht, sollte dort eine E-Mail-Adresse stehen, damit die Anfrage trotzdem ankommt.
Webflow speichert jede Anfrage in den Formular-Einstellungen der Website und schickt Dir eine Benachrichtigung per E-Mail. Prüf nach dem Launch zwei Dinge:
Wer Anfragen in ein anderes System schicken will, etwa ins CRM oder in ein Projekttool, kann das über Webhooks oder Automatisierungs-Tools wie Make oder Zapier lösen.
Offene Formulare ziehen Bots an. Webflow hat einen eingebauten Spamfilter, und Du kannst zusätzlich reCAPTCHA einschalten. Das ist allerdings ein Dienst von Google und gehört deshalb in Deine Datenschutzerklärung und je nach Einsatz in Dein Consent-Banner.
Zusätzlich helfen unsichtbare Mittel: ein verstecktes Feld, das nur Bots ausfüllen, und eine kurze Prüfung, wie schnell das Formular abgeschickt wurde. Das hält den Großteil ab, ohne dass echte Menschen Ampeln anklicken müssen.
Ohne Messung weißt Du nicht, welche Seite Anfragen bringt. Leg für jedes abgeschickte Formular ein Ereignis in Google Analytics an. Damit siehst Du, ob eine Anfrage von der Startseite, einer Leistungsseite oder einem Blogbeitrag kam. Auf sxlvx.de laufen Google Analytics und Microsoft Clarity erst nach Zustimmung im Cookie-Banner.
Ich bin kein Anwalt, das hier ersetzt keine Rechtsberatung. Aber diese Punkte kläre ich bei jedem Projekt:
Für den Cookie-Banner nutze ich bei Webflow meist eine Lösung, die Skripte wirklich erst nach der Zustimmung lädt. Ein Banner, das nur hübsch aussieht und trotzdem alles sofort lädt, hilft niemandem.

Klingt banal. Genau deshalb wird es so oft vergessen. Wenn Du eine Website willst, bei der das von Anfang an stimmt, schau Dir an, wie ich als Webflow Agentur in Ulm arbeite, oder schreib mir. Wie Du Deine Website bei Google sichtbar machst, steht in meinem Beitrag Webflow SEO.
Das beste Design bringt nichts, wenn die Anfrage im Spam-Ordner landet.