Marke, Website und Film aus einer Hand. Aus Blaustein bei Ulm.
November 2026

Eine Website, die ich baue, soll nicht von mir abhängig sein. Du sollst einen Tippfehler selbst korrigieren, ein Bild austauschen oder eine Öffnungszeit ändern können, ohne mir eine Mail zu schreiben. In Webflow passiert das im Edit Mode. Diese Anleitung zeigt Dir Schritt für Schritt, wie das geht.
Früher gab es bei Webflow den Editor, eine eigene Oberfläche direkt auf der Website. Den hat Webflow am 4. August 2026 abgeschaltet. Seitdem bearbeitest Du Inhalte im Edit Mode, also direkt in Webflow selbst. Du bekommst dafür von mir einen Zugang mit der Rolle Content Editor. Wenn Du vorher den alten Editor genutzt hast: Die Bedienung ist anders, die Idee ist dieselbe.
Die Oberfläche von Webflow ist auf Englisch. Ich nenne die Knöpfe deshalb so, wie sie in Webflow heißen.
Du hast zwei Wege:
Der zweite Weg ist der schnellste. Du siehst einen Fehler, ergänzt die Adresse und bist da.

Du musst nichts speichern. Webflow speichert jede Änderung automatisch.
Über jedem Element, das Du anklickst, erscheinen kleine Symbole. Jedes hat eine Aufgabe:
Wie Du Bilder richtig vorbereitest, damit die Seite schnell bleibt, steht in meiner Anleitung Bilder in Webflow austauschen.

Als Content Editor änderst Du Inhalte, nicht das Design. Abstände, Farben, Schriften, den Aufbau einer Seite, Seitennamen und Adressen, eigenen Code und die Struktur des CMS kannst Du nicht anfassen. Das ist kein Misstrauen, sondern Schutz. Du kannst nichts kaputt machen, und die Website sieht in zwei Jahren noch so aus wie am ersten Tag.
Manche Elemente sperre ich zusätzlich, zum Beispiel ein Logo oder einen Text mit rechtlichem Inhalt. Wenn sich etwas nicht anklicken lässt, ist das Absicht. Schreib mir, wenn Du dort trotzdem etwas ändern musst.
Manche Texte kommen mehrfach vor, zum Beispiel in einer Liste von Projekten oder auf der Vorlage für alle Blogbeiträge. Wenn Du so einen Text änderst, änderst Du ihn überall. Eine Überschrift wie „Weitere Projekte“ auf der Vorlage ist danach auf jeder Projektseite neu. Inhalte, die nur zu einem Eintrag gehören, änderst Du im CMS. Wie das geht, steht in meiner Anleitung CMS-Einträge anlegen.
Das ist der wichtigste Punkt dieser Anleitung: Deine Änderungen sind gespeichert, aber noch nicht auf der echten Website. Online gehen sie erst, wenn die Website veröffentlicht wird.
Mein Tipp: Ändere lieber mehrere Dinge auf einmal und veröffentliche dann einmal. Und schau Dir danach die geänderte Seite auf dem Handy an.
Mehrere Personen können gleichzeitig im Edit Mode arbeiten. Wenn zwei Leute denselben Text ändern, gewinnt die letzte Änderung. Sprecht Euch also kurz ab, wer was macht. Über Kommentare kannst Du mir auch direkt an einer Stelle der Seite eine Frage hinterlassen.
Wenn Du gerade überlegst, eine Website zu bauen, die Du selbst pflegen kannst: So arbeite ich als Webflow Agentur in Ulm. Was das kostet, rechnest Du im Website-Kosten-Rechner aus.
Die beste Website ist die, die Du selbst aktuell hältst.